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Sofort loslegen

Was sich schon vor dem ersten Workshop klären lässt

Der Kurs beginnt nicht bei null. Ein paar Vorbereitungsschritte im eigenen Verein sorgen dafür, dass die Zeit in den Workshops für die eigentlichen Entscheidungen genutzt werden kann.

1

Aktuelle Mitgliederdaten sichten

Wo liegen die Daten aktuell: in Excel, in einem alten Programm oder verteilt auf mehrere Personen? Ein grober Überblick reicht, eine vollständige Bereinigung ist nicht nötig und wird ohnehin Teil des ersten Workshops sein.

2

Bestehende Kommunikationskanäle auflisten

Rundbrief, E-Mail-Verteiler, vielleicht schon eine Messenger-Gruppe für einzelne Abteilungen: eine kurze Liste der aktuell genutzten Kanäle hilft, im zweiten Workshop gezielt über die Umstellung zu sprechen.

3

Die letzten drei Tagesordnungen heraussuchen

Für den Workshop zur Sitzungskultur ist es hilfreich, wenn reale Beispiele vorliegen. Die Tagesordnungen der letzten Vorstandssitzungen zeigen, wo typischerweise Zeit verloren geht.

4

Zuständigkeiten im Vorstand klären

Wer ist aktuell für Mitgliederverwaltung, wer für Kommunikation zuständig? Diese Rollen müssen nicht endgültig sein, aber ein Ausgangspunkt erleichtert die Zusammenarbeit während des Kurses.

5

Nächste geplante Veranstaltung notieren

Eine bevorstehende Veranstaltung eignet sich gut als praktisches Beispiel für den Workshop zur Online-Bewerbung. Sie muss nicht groß sein, ein Vereinsfest oder eine Mitgliederversammlung reicht völlig aus.

Vorstandsmitglied bespricht mit einer interessierten Person die Vereinsmitgliedschaft

Kein Technikprojekt, sondern ein Arbeitsformat

Die Vorbereitung soll keine zusätzliche Hürde sein. Wer nicht alle Punkte vollständig bearbeiten kann, verpasst nichts Entscheidendes. Die Workshops sind so angelegt, dass auch mit unvollständigen Informationen gearbeitet werden kann.

Wichtiger als eine perfekte Vorbereitung ist, dass mindestens zwei Personen aus dem Vorstand an den Terminen teilnehmen. So bleibt das Wissen nach dem Kurs im Team verteilt und hängt nicht an einer einzelnen Person.

Häufige Fragen zum Einstieg

Muss der gesamte Vorstand an allen drei Workshops teilnehmen?

Sinnvoll ist eine Kernbesetzung von zwei bis drei Personen über alle drei Termine hinweg, damit der rote Faden erhalten bleibt. Einzelne Themen, etwa die Kommunikation über Messenger, können auch von wechselnden Zuständigen begleitet werden.

Was, wenn im Verein noch gar keine digitale Struktur existiert?

Das ist ein häufiger Ausgangspunkt und kein Hindernis. Der erste Workshop beginnt bewusst bei einer Bestandsaufnahme und richtet sich an Vereine, die noch am Anfang stehen, genauso wie an solche, die bereits einzelne Tools nutzen.

Wie viel Zeit sollte zwischen den Workshops liegen?

In der Regel liegen zwischen den Terminen zwei bis vier Wochen, damit im Verein Zeit bleibt, erste Schritte umzusetzen und Rückfragen für den nächsten Workshop zu sammeln.

Ist eine Teilnahme auch ohne technische Vorkenntnisse möglich?

Ja. Die Inhalte sind so aufgebaut, dass keine besonderen IT-Kenntnisse vorausgesetzt werden. Es geht in erster Linie um Organisation und Auswahl passender Werkzeuge, nicht um technische Detailarbeit.